Mein Vater hatte eine Lungenembolie, daher habe ich meine Thrombose-Prophylaxe sehr ernst genommen, als ich ein Gipsbein hatte

Stefan, 21 Jahre

Mein Vater hatte eine Lungenembolie, daher habe ich meine Thrombose-Prophylaxe sehr ernst genommen, als ich ein Gipsbein hatte

DAS GESPRÄCH MIT DEM ARZT

Wann Sie zum Arzt gehen sollten

In Deutschland tritt pro Jahr bei etwa 80.000 bis 100.000 Menschen eine tiefe Venenthrombose neu auf1.

Die schwerwiegendste Komplikation ist dabei die Lungenembolie, an der jedes Jahr fünf Mal mehr Menschen als durch einen Verkehrsunfall sterben1.

Das macht die Thrombose immer zu einem Notfall, daher sollte so schnell wie möglich mit der Behandlung begonnen werden.

Denn das kann eine Lungenembolie verhindern und damit lebensrettend sein.

Bestimmte Anzeichen können helfen, die Krankheit zu erkennen. Leider verläuft eine Thrombose aber nicht selten auch ohne Beschwerden, und die Betroffenen bemerken die Erkrankung nicht.

Gehen Sie immer zu Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, eine Thrombose zu haben,

Sprechen Sie bei der nächsten geplanten Untersuchung mit Ihrem Arzt über Ihr mögliches Thromboserisiko, insbesondere wenn ein oder mehrere der zuvor genannten Risikofaktoren bei Ihnen vorliegen

Das Gespräch mit dem Arzt

Sie wissen selbst: Die Zeit für Nützliche Adressen & Links ist oft knapp bemessen.

Nutzen Sie diese Zeit optimal, indem Sie sich gut auf das Gespräch vorbereiten.

Die kleine Check-Liste soll Sie bei der Vorbereitung Ihres Arztgesprächs unterstützen.

  • Überlegen Sie, welche Beschwerden genau Sie zum Arzt führen und notieren Sie sich diese in Stichworten.
  • Beschreiben Sie Ihre Beschwerden so genau wie möglich:
  • Wo treten die Beschwerden genau auf?
  • Seit wann haben Sie die Beschwerden?
  • Gab es einen Auslöser für die Beschwerden (z. B. längere Bettruhe, Krankenhausaufenthalt, Verletzung, Operation, lange Flugreise)?
  • Haben Sie selbst schon etwas dagegen unternommen und wenn ja, was?
  • Schreiben Sie sich zuhause alle Medikamente auf, die Sie derzeit einnehmen. Dazu gehören auch die Anti-Babypille oder Hormonpräparate in den Wechseljahren und ebenso nicht verschreibungspflichtige Präparate, beispielsweise Vitaminpräparate, Baldrian oder Johanniskraut.
  • Schreiben Sie auf, welche Untersuchungen oder Eingriffe in letzter Zeit bei Ihnen gemacht worden sind und welche Erkrankungen Sie noch haben.