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Kochrezepte

Ein passendes & leckeres Rezept zu finden ist nicht immer leicht. Deshalb möchten wir Ihnen auf dieser Seite eine Auswahl bieten, die nicht nur schmeckt, sondern auch leicht nach zu kochen ist!

Das Rezept des Monats

4-Gang Weihnachtsmenü
Ein Menü, das gut vorbereitet werden kann

Erster Gang:
Feldsalat mit karamellisierten Walnüssen, Orangenfilets, Ziegenfrischkäse und Orangenvinaigrette

Zweiter Gang:
Geflügelbrühe mit Brunnenkresseflädle

Dritter Gang:
Geschmorte Perlhuhnkeulen mit Wurzelgemüse und Kartoffelschnee

Vierter Gang:

Zum Rezept

Hilfe und Tipps

Hier erfahren Sie mehr über die Dosierung und richtige Einnahme von Kreon®

Weitere leckere und gesunde Rezepte finden Sie im Archiv:

Vollkornspaghetti mit Mangold

Zutaten für 4 Personen:

  • 220 g Shiitakepilze oder braune Champignon
  • 500 g Blattmangold (alternativ Blattspinat)
  • 1 EL Butter
  • 2 TL mildes Currypulver
  • 100 g Sahne
  • 100 g Milch 3,5% Fett
  • 200 g Vollkornspaghetti
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Pilze trocken mit einem Küchentuch abreiben, Stiele abschneiden, Hüte halbieren. Mangold waschen, zu dicke Stiele herausschneiden. Blätter in Streifen schneiden
  2. Pilze in Butter anbraten, mit Currypulver bestäuben und mit braten. Mangoldblätter unterrühren, Sahne Milchgemisch dazugießen und alles salzen und pfeffern. Bei mittlerer Hitze 8-10 min schmoren.
  3. Inzwischen reichlich Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen. Die Nudeln darin nach Packungsanleitung garen. Nudeln abgießen und gut abtropfen lassen. Nudeln mit dem Gemüse mischen und noch ca. 5 min ziehen lassen.

 

Info: Bei Vollkornnudeln handelt es sich um ein fein vermahlenes Vollkornprodukt. Durch das Kochen und aufquellen in Wasser ist dieses Vollkornprodukt sehr gut verdaulich im Vergleich zu grob geschrotetem Vollkorngetreide.

Pro Portion:344 kcal
Eiweiß:11 g
Fett:14 g
Kohlenhydrate:44 g
BE:3,5 BE

 

Für Hinweise zur einfachen Berechnung Ihrer Kreon Dosierung, auch für dieses Rezept, klicken Sie bitte hier.

 

 

Chicoree in Thymian-Butter an Schweinefilet

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Stauden Chicoree
  • 3 Zweige Thymian
  • 2 Orangen
  • 1 EL Butter
  • 400 g Schweinefilet
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Chicoree waschen und äußere Blätter entfernen. Die Staude längs halbieren.
Thymian waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen.

Die Orangen schälten, so dass die weiße Haut mit entfernt wird. Den Saft auffangen. Die Fruchtsegmente aus den Häuten lösen.

Butter in einer Pfanne erhitzen, Thymianblättchen hinein streuen. Chicoree von allen Seiten anbraten, mit dem Orangensaft ablöschen, Orangenfilets dazugeben. Salzen und pfeffern. Den Chicoree zugedeckt 12-15 min. schmoren lassen.

Backofen auf 100 Grad vorheizen. Schweinefilet von Häuten und Sehen befreien. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Das ganze Schweinefilet von allen Seiten leicht braun anbraten. Filet aus der Pfanne nehmen und in Alufolie gewickelt im Backofen 10 min weiter garen.

Anschließend Schweinefilet aus der Folie wickeln, Fleischsaft zum Chicoree gießen. Filet in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Chicoree auf Tellern anrichten.

Dazu passt Weißbrot, Baguette oder auch Kartoffelpüree

Info: Ein schönes winterliches Gericht mit Saisongerechtem Gemüse und Obst.

Pro Portion:238 kcal
Eiweiß:24 g
Fett:11 g
Kohlenhydrate:9 g
BE:½ BE

 

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Fenchel-Tarte mit Graved Lachs

Zutaten für 4 Personen:

Für den Boden:

  • 150 g Dinkel Vollkornmehl
  • ½ Würfel frische Hefe
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • ½ TL Salz

Für die Füllung:

  • 500 g Fenchelknolle
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 150 g saure Sahne 10% Fett i.Tr.
  • 2 Eier
  • 1-2 TL Meerrettich frisch gerieben oder aus dem Glas
  • 1 EL gehackter Dill
  • Salz, weißer Pfeffer
  • 1 x Zitronensaft, Saft einer Zitrone
  • 200 g Graved Lachs

 

Zubereitung:

  1. Dinkelmehl in eine Rührschüssel geben. 2 EL Sonnenblumenöl und Salz dazugeben. Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und zum Mehl geben. Mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Backofen kurz auf 50 Grad vorheizen, dann wieder ausstellen (er soll nur leicht angewärmt sein). Rührschüssel mit einem Tuch abdecken und den Hefeteig im Backofen ca. 30 min gehen lassen.
  2. Fenchel putzen und in feine Streifen schneiden. Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und Fenchelstreifen darin 5 min. dünsten. Danach zum Abtropfen auf ein Sieb geben.
  3. saure Sahne mit den Eiern, dem Meerrettich, Dill und Zitronensaft verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Hefeteig noch einmal durchkneten. Wenn der Teig zu sehr klebt, noch etwas Mehl unterkneten. Teig von der Größe einer Tartform ausrollen und diese damit auslegen. Fenchelgemüse auf dem Teig verteilen, Eiersahne über dem Gemüse verteilen.
  5. Backen: 200 5. Grad, ca. 20 min
  6. Lachs in Streifen schneiden, Tarte damit belegen und nochmals 5 min im Backofen backen.

TIPP:
Fenchel ist ein wohlschmeckendes Wintergemüse und ist reich an Vitamin C und Folsäure. Lachs ist reich an Omega 3 Fettsäuren, vermahlenes und gebackenes Vollkorngetreide ist im Vergleich zu anderen Vollkornprodukten leicht verdaulich.

Pro Portion:483 kcal
Eiweiß:21 g
Fett:31 g
Kohlenhydrate:29 g
BE:2,5 BE

 

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Kartoffelsuppe

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Kartoffeln
  • 1 Bund Suppengrün oder TK Suppengemüse
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 l Gemüsebrühe (Glas oder gekörnte Brühe)
  • 2 Eigelb
  • 125 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Majoran
  • frisch gehackte Blattpetersilie

Zubereitung:

  1. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Suppengrün putzen und zerkleinern. Rapsöl in einem Topf erhitzen,
  2. das Gemüse darin leicht andünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze 20-25 min garen.
  3. Die Suppe mit einem Pürierstab oder in einem Mixglas pürieren. Mit salz und den Gewürzen abschmecken.
  4. Das Eigelb mit der Sahne verquirlen und in die Suppe rühren. Kurz durchziehen, aber nicht mehr kochen lassen.
  5. Suppe auf Teller füllen und mit gehackter Petersilie bestreuen.
  6. Dazu schmeckt gut eine Scheibe Graubrot oder Baguette

 

Info: Ein preiswertes, schnelles und schmackhaftes Gericht. Durch das legierte Eigelb geht es auch als vollwertiges Hauptgericht durch.

Pro Portion:330 kcal
Eiweiß:6 g
Fett:23 g
Kohlenhydrate: 24 g
BE:2 BE

 

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Salatwraps mit Hähnchenbrust

Zutaten für 4 Personen:

Füllung:

  • 80 g Blattsalatmischung (z. B. Eisbergsalat, Kopfsalat, Ruccolasalat, Feldsalat)
  • 1 Tomate
  • ½ kl. Zucchini

Füllung:

  • 2 EL Naturjoghurt 1,5% Fett
  • 1 EL Kräuterfrischkäse
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Tortillafladen

  • 50 g Hähnchenbrustaufschnitt

Zubereitung:

  1. Blattsalate waschen, trocken schleudern und ggf. klein schneiden. Tomaten waschen, vom Stielansatz befreien und vom Stiel her in Scheiben schneiden. Zucchini waschen und längs in dünne Scheiben hobeln.
  2. Für den Dipp alle Zutaten miteinander verrühren. Mit den Gewürzen anschmecken
  3. Tortillafladen (fertig abgepackt in vielen Lebensmittelgeschäften) in einer Pfanne ohne Fettzugabe von beiden Seiten erwärmen, bis der Fladen an der Oberfläche Blasen wirft.
  4. Tortillafladen mit dem Dipp bestreichen. Anschließend mit Salat, Tomaten- und Zucchinischeiben und dem Hähnchenaufschnitt belegen.
  5. Seitenränder der Fladen leicht einklappen, dann den Fladen fest aufrollen.

 

Info: Eine leckere Alternative zum Brot mit Belag. Salat, Gemüse, Dipp und Aufschnitt kann variiert werden.

Pro Portion:198 kcal
Eiweiß:19 g
Fett:6 g
Kohlenhydrate:17 g
BE:1,5 BE


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Schinken-Quark Cannelloni in Tomatensoße

Zutaten für 4 Personen:

  • 150 g Cannelloni (vorgekochte Nudelrollen)
  • 500 g Speisequark (20% Fett i.Tr.)
  • 150 g gekochter Schinken in Scheiben
  • 2 EL gehackte Blatt-Petersilie (oder TK Petersilie)
  • 1 EL gehackter, frischer Dill (oder TK Dill)
  • 3 Eigelb
  • Salz, Pfeffer
  • 400 g geschälte Tomaten aus der Dose
  • 50g geriebener Gouda 45% Fett i. Tr.

Zubereitung:

  • Backofen auf 1. 200 Grad vorheizen
  • geschälte Tomaten auf einem Sieb abtropfen lassen. Die Tomaten von Blüten- /Stengelansätzen und verbliebenen Fruchtschalen befreien und in kleine Stücke schneiden. Mit dem aufgefangenen Tomatensaft zusammen in eine Gratinform geben.
  • Quark in eine Rührschüssel geben. Gekochte Schinken Scheiben in sehr kleine Würfel schneiden (ca. 3 x 3 mm). Zusammen mit gehackten Kräutern und den 3 Eigelb zum Quark geben und mit etwas Salz (der gekochte Schinken ist schon stark gesalzen) und Pfeffer abschmecken.
  • die Nudelrollen mit der Quarkmischung füllen. Dazu einen Teelöffel verwenden oder einen Spritzbeutel mit großer, runder Tülle.
  • gefüllte Nudelrollen in die Tomatensoße setzen. Mit Gouda bestreuen. Die Gratinform mit einer Alufolie abdecken und im Backofen 25-30 min garen. Wer es knusprig und braun mag bzw. verträgt, entfernt 10 min vor Garende die Alufolie von der Form.

TIPP: Dieses Gericht schmeckt auch aufgewärmt sehr gut und lässt sich zur Vorratshaltung auch einfrieren.

Info: knapp 40g Fleisch/Person

Pro Portion:457 kcal
Eiweiß:34 g
Fett:20g
Kohlenhydrate:33 g
BE:2,5 BE


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Überbackenes Fischfilet mit Kartoffelpüree

Zutaten für 4 Personen:

Kartoffelpüree:

  • 800 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 150 ml Kuhmilch 1,5% Fett
  • Salz, Muskat

Fischauflauf:

  • 400 g Erbsen frisch oder TK
  • 200 g Möhren
  • 500 g Seelachfilet
  • 30 g Senf mittelscharf
  • ½ Zitrone
  • 75 ml Kuhmilch, 1,5% Fett
  • 150 g saure Sahne 10% Fett
  • 1 TL gekörnte Gemüsebrühe
  • 2 TL frische oder TK Kräuter, z.B. Dill
  • 100 g geriebener Gouda


Zubereitung:

  1. Kartoffeln schälen und in wenig Salzwasser gar kochen. Milch erhitzen, Kartoffelwasser zur Hälfte abgießen. Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerstampfen oder durch eine Kartoffelpresse drücken. Die heiße Milch zu den Kartoffeln geben und alles zu einem Brei verrühren. Mit Muskat abschmecken.
  2. Möhren schälen und in feine Scheiben schneiden. Zitrone auspressen.
  3. Fischfilets waschen, mit Küchenkrepp abtupfen, evt. vorhandene Gräten entfernen, mit Zitronensaft ca. 5 min marinieren.
  4. Fischfilets mit Senf bestreichen und nebeneinander in eine Auflaufform legen.
  5. Möhrenscheiben und Erbsen über dem Fisch verteilen
  6. Auflaufsoße aus Milch, saurer Sahne, Gemüsebrühe, Kräutern und geriebenen Käse herstellen, indem alle Zutaten miteinander verrührt werden. Auflaufsoße über den Fisch gießen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 30 min backen.
  7. Fischauflauf und Kartoffelpüree auf Tellern anrichten.
Pro Portion:538 kcal
Eiweiß:20 g
Fett:42 g
Kohlenhydrate:43 g
BE:3,5 BE


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Nützliche Adressen & Links

Das Internet bietet eine Fülle von Informationen, doch manchmal dauert es lange, ehe man die gewünschten tatsächlich findet. Wir haben für Sie einige nützliche Links zusammengestellt, wo Sie patientengerecht aufbereitete Antworten auf Fragen finden können, die über die Themen unseres Internetauftritts hinausgehen.
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Häufig gestellte Fragen

  • Häufige Fragen zu Magen-Darm-Problemen

    Was verrät der Stuhlgang über meinen Gesundheitszustand?
    Wie häufig jemand Stuhlgang hat, ist nicht allein ausschlaggebend, denn die Spanne ist groß. Von dreimal pro Tag bis dreimal pro Woche ist aus Sicht des Arztes alles gut. Eine Krankheit könnte jedoch vorliegen, wenn die Ausscheidungen sehr hart, übelriechend oder fettig sind, dabei Schmerzen auftreten oder ein Gefühl unvollständiger Entleerung besteht. Auch wenn über mehrere Tage zu flüssiger Stuhlgang oder ein Wechsel aus Durchfall und Verstopfung auftritt, ist ein Arztbesuch ratsam, um die Ursache abzuklären.
     
    Woran merke ich, dass mit meiner Bauchspeicheldrüse etwas nicht stimmt?
    Zu den wichtigsten Anzeichen für eine Funktionsstörung oder Erkrankung der Bauchspeicheldrüse zählen:

    • Durchfall oder übelriechender, fettiger Stuhlgang, der sich in der Toilette schlecht wegspülen lässt
    • Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Gewichtsabnahme
    • Übelkeit und/oder Erbrechen
    • Bauchschmerzen und/oder Blähungen

     
    Wenn Sie solche Symptome bei sich bemerken, sollten Sie den Arztbesuch nicht „auf die lange Bank“ schieben. Bei plötzlich auftretenden, heftigen Schmerzen im Oberbauch, die bis in die Brust oder den Rücken ausstrahlen, sollten Sie schnellstmöglich zum Arzt gehen, weil es sich dann um eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung handeln kann, die rasch behandelt werden muss.
     
    Ist Mukoviszidose genetisch bedingt?
    Ja, Mukoviszidose wird durch eine Veränderung (Mutation) eines Gens hervorgerufen und ist vererbbar. Dieses Gen ist beim Menschen doppelt vorhanden. An Mukoviszidose erkrankt man nur, wenn beide Gene mutiert sind. Bei nur einem mutierten Gen ist der Mensch ein so genannter „gesunder Merkmalsträger“.
     
    Ich habe oft Blähungen. Was kann die Ursache hierfür sein?
    Wenn Blähungen nicht nur vorübergehend (beispielsweise nach dem Verzehr blähender Gemüse wie Linsen oder Kohl), sondern regelmäßig auftreten, kann eine Erkrankung, z.B. der Bauchspeicheldrüse, der Grund sein. Lassen Sie Ihre Beschwerden deshalb unbedingt vom Arzt abklären.
     
    Magen- oder Darmprobleme: Ab wann kann eine ernste Erkrankung wie Krebs dahinterstecken?
    Zwar ist Bauchspeicheldrüsenkrebs eine seltene, dafür aber eine besonders bösartige Erkrankung. Sie tritt meistens zwischen dem 60. und 75. Lebensjahr auf, Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Leider wird der Tumor häufig viel zu spät entdeckt, weil die Betroffenen unter relativ unspezifischen Symptomen wie Schmerzen im Oberbauch, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme oder Unwohlsein leiden. Lassen Sie deshalb ihre Magen-Darm-Probleme vom Arzt abklären, damit ein Bauchspeicheldrüsenkrebs ausgeschlossen oder gegebenenfalls rechtzeitig erkannt werden kann.
     
    Warum wirkt die Psyche so stark auf den Darm/Magen ein? Was kann ich dagegen tun?
    Der Grund dafür ist, dass der Verdauungstrakt ein eigenes Nervensystem besitzt, das Signale zum Gehirn sendet. Umgekehrt können störende Umwelteinflüsse wie z.B. Stress vom Gehirn über das Nervensystem an die Verdauung rückübertragen werden und verschiedene Beschwerden auslösen. Wenn solche Stressfaktoren erkannt und beseitigt bzw. vermieden werden, kann sich auch die Verdauung „beruhigen“.

  • Häufige Fragen zu Verstopfung

    Ich leide häufig unter Verstopfung. Was kann ich dagegen tun?
    Wenn Sie dauerhaft unter Verstopfung leiden, das heißt seltener als dreimal pro Woche Stuhlgang haben, kann es helfen, wenn sie zunächst einige Hausmittel ausprobieren. Auch mehr Bewegung, ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr kann das Problem beheben. Stopfende Lebensmittel wie Schokolade, Weißbrot und Bananen sollten nur selten auf dem Speiseplan stehen. Falls dies keinen Erfolg bringt, gibt es gut verträgliche rezeptfreie Medikamente, die die Darmtätigkeit auf natürliche Weise anregen, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Lactulose.
     
    Was hilft schnell gegen Verstopfung?
    Wenn bei akuter Verstopfung schnelle Hilfe gefragt ist, können Abführzäpfchen oder Einläufe (Klistiere), die es rezeptfrei in der Apotheke gibt, am schnellsten helfen. Eine empfehlenswerte Alternative ist ein Medikament auf der Basis von Lactulose, bei dem die Wirkung nach zwei bis zehn Stunden einsetzt. Eine länger andauernde Verstopfung sollte vom Arzt abgeklärt werden.
     
    Kann die Verstopfung bei regelmäßigem Gebrauch von Abführtropfen schlimmer werden?
    Ja, jegliche Abführmittel, auch solche auf pflanzlicher Basis, sollten nicht ohne ärztlichen Rat über längere Zeit eingenommen werden.
     
    Wie häufig ist ein „normaler“ Stuhlgang? Sollte man sich täglich entleeren?
    Entleerungen zwischen dreimal pro Tag bis dreimal pro Woche sind aus ärztlicher Sicht ein normaler Stuhlgang, der nicht behandelt werden muss, es sei denn, belastende Symptome wie Schmerzen oder ein Gefühl der unvollständigen Entleerung treten dabei auf.
     
    Welches Hausmittel kann Verstopfungen lösen?
    Zu den bewährten Hausmitteln bei Verstopfung zählen getrocknete Pflaumen (am besten über Nacht in Wasser eingeweicht), Weizenkleie, geschroteter Leinsamen oder auch das Trinken eines Glases Fruchtsaft oder abgestandenem Wasser morgens nach dem Aufwachen.
     
    Wie kann ich Verstopfung in der Schwangerschaft vorbeugen?
    Während der Schwangerschaft ist besondere Vorsicht bei der Anwendung von Medikamenten gegen Verstopfung geboten. Erlaubt sind solche Mittel, bei denen keine schädlichen Wirkungen bekannt sind, wie beispielsweise mit dem Wirkstoff Lactulose.
     

  • Häufige Fragen zu Reizdarm

    Wie kann ich einem Reizdarm entgegenwirken?
    Für das Krankheitsbild Reizdarm kennt man heute viele verschiedene Ursachen. Dazu zählen auch hohe Belastungen im Alltag („Stress“), negative Lebensereignisse oder eine ungesunde Ernährung. Betroffene können daher versuchen, ihre Beschwerden durch eine gesunde Lebensweise zu lindern. Gelingt dies nicht, gibt es viele weitere Behandlungsmöglichkeiten, wozu auch Medikamente zählen.
     
    Kann ich von einem Reizdarm Hämorrhoiden bekommen?
    Das Reizdarmsyndrom ist mit verschiedenen, oft auch gegensätzlichen Symptomen wie beispielsweise dem Wechsel von Verstopfung und Durchfall verbunden. Diese Probleme können durchaus die Entwicklung von Hämorrhoiden begünstigen.

  • Häufige Fragen zu Durchfall und Erbrechen

    Ich leide oft unter Durchfall und Erbrechen. Was kann die Ursache dafür sein?
    Häufiger Durchfall, gepaart mit Übelkeit und/oder Erbrechen kann auf eine schwerwiegende Magen-Darm-Erkrankung hindeuten. Sie sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären.
     
    Was kann ich gegen häufigen Durchfall oder Erbrechen tun?
    Häufiger Durchfall, gepaart mit Übelkeit und/oder Erbrechen kann auf eine schwerwiegende Magen-Darm-Erkrankung hindeuten. Sie sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären.
     
    Kann Diabetes Magen-Darm-Beschwerden verursachen?
    Ja, Diabetiker leiden häufiger unter Magen-Darm-Beschwerden als Gesunde. Dazu zählen beispielsweise Sodbrennen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung oder auch Durchfälle. Es ist wichtig diese Beschwerden gut zu behandeln, denn sie können einen Einfluss auf die Verdauung der Nahrungsbestandteile und damit auch auf den Blutzuckerspiegel haben.



Glossar

A-E

Abszess
Von einer Hülle oder Kapsel umgebene Ansammlung von Eiter auf der Haut oder im Inneren des Körpers

Amylase
Enzym (s. Enzym) zur Verdauung von Zucker und Stärke in der Nahrung

Aszites
„Bauchwassersucht“; krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle, zum Beispiel als Folge einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung

Computertomographie (CT)
Bildgebendes Verfahren zur Diagnostik, bei dem mithilfe von Röntgenstrahlen Schichtbilder aus verschiedenen Körperregionen angefertigt werden können.

CRP
Abkürzung für C-reaktives Protein; Eiweißstoff im Blut, dessen Menge bei Entzündungen im Körper ansteigt

Diabetes
„Zuckerkrankheit“; Erkrankung, bei der wegen des Mangels an Insulin zu viel Zucker im Blut enthalten ist (s. a. Insulintherapie).

Elastase
Enzym (s. Enzym), das von der Bauchspeicheldrüse ins Blut abgegeben wird

Endoskop
Untersuchungsgerät, mit dessen Hilfe in der Medizin das Innere von Organen betrachtet werden kann, um Veränderungen oder Erkrankungen festzustellen

Endosonografie
Ultraschalluntersuchung, die nicht von außen durch die Haut, sondern im Inneren des Körpers durchgeführt wird

Enzyme
Eiweißstoffe, die Reaktionen beschleunigen -  nicht nur im menschlichen Körper. Verdauungsenzyme helfen, die aufgenommen Nahrung so zu zersetzen, dass sie vom Körper verwertet werden kann.

Epstein-Barr-Virus
Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers („Kusskrankheit“), am häufigsten bei Kindern und Jugendlichen vorkommend

ERCP
Abkürzung für endoskopisch-retrograde Cholangio-Pankreatografie. Spezielle Untersuchungsmethode zur Abklärung von Bauchspeicheldrüsenerkrankungen

F-J

Fettstühle
krankhafte Veränderung der Stuhlbeschaffenheit, verursacht durch ungenügende Verdauung der Fettbestandteile der Nahrung

Gallensaft
Flüssigkeit, die in der Leber gebildet und in der Gallenblase „zwischengespeichert“ wird. Sie ist wichtig für die Verdauung der Fette aus der Nahrung.

Gallensteine
kleine feste Gebilde verschiedener Zusammensetzung, die in der Gallenblase oder den Gallengängen entstehen und schmerzhafte, krampfartige Beschwerden hervorrufen können.

Gelbsucht
krankhafte Gelbfärbung der Haut, z.B. infolge einer Lebererkrankung

Hepatitis
Entzündung der Leber, häufig durch Viren verursacht

Hyperkalzämie
Störung des Mineralstoffgehalts, bei der im Blut zu viel Kalzium nachgewiesen wird

Insulintherapie
ärztliche Behandlungsmethode, bei der Patienten mit Zuckerkrankheit (s. a. Diabetes) das fehlende Insulin verordnet bekommen

K-O

Kernspintomografie,
auch Magnetresonanztomografie (MRT), ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem zu diagnostischen Zwecken der Aufbau und die Funktion von Geweben und Organen des Körpers dargestellt wird. Dabei werden mithilfe von Magnetfeldern und Radiowellen Schnittbilder erzeugt, Röntgenstrahlen kommen nicht zum Einsatz.

Leukozyten
weißer Blutkörperchen

Lipase
Enzym (s. Enzym) zur Verdauung von Fettbestandteilen der Nahrung

Magensäure
Verdauungssaft, der im Magen gebildet wird

Mukoviszidose
Angeborene und vererbbare schwere Stoffwechselerkrankung, bei der viele Körperflüssigkeiten, z. B. das Sekret der Bauchspeicheldrüse oder der Gallensaft (s. Gallensaft) zu dickflüssig sind. Dadurch können die entsprechenden Organe nur eingeschränkt funktionieren.

Multiorganversagen
lebensbedrohlicher Zustand, bei dem wichtige Organe wie Herz, Leber, Niere gleichzeitig nicht mehr funktionieren.

Mumps
Kinderkrankheit („Ziegenpeter“), die auch bei Erwachsenen auftreten kann; durch eine Impfung im Kleinkindalter vermeidbar

Nebenschilddrüse
Kleines Organ an der Schilddrüse gelegen; hat eine wichtige Funktion bei der Regulation des Kalziumgehaltes im Blut

P-T

Pankreas
Bauchspeicheldrüse

Pankreas anulare, Pankreas divisum
angeborene Fehlbildungen der Bauchspeicheldrüse

Pankreasinsuffizienz, exokrine
Unzureichende Funktion der Bauchspeicheldrüse

Pankreasgang
verzweigtes Transportsystem in der Bauchspeicheldrüse, durch das ein an Verdauungsenzymen reicher Saft („Bauchspeichel“) aus der Bauchspeicheldrüse in den Zwölffingerdarm geleitet wird, wo er sich mit dem Nahrungsbrei vermischt.

Pankreastumor
Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse

Protease
Enzym (s. Enzym) zur Verdauung von Eiweißbestandteilen der Nahrung

Pseudozysten
Hohlraum in einem Gewebe des Körpers, das von einem dünnen Häutchen aus Bindegewebe umgeben ist und mit Luft oder Flüssigkeiten gefüllt sein kann

Schock
Krankhafter Zustand, bei dem infolge verschiedener Ursachen die Blutzirkulation nicht mehr richtig funktioniert und deshalb Gewebe nur unzureichend mit Sauerstoff versorgt werden können

Sonografie
Untersuchungsmethode, bei der das Körperinnere mithilfe von Ultraschall dargestellt werden kann (s. Endosonografie)

U-Z

Zwölffingerdarm
erster Abschnitt des Dünndarms; nimmt den Nahrungsbrei aus dem Magen auf.