Leben & Lieben im Alltag

360° Leben

„Frau sein“ im 21. Jahrhundert ist voller Möglichkeiten, aber auch voller Herausforderungen: Wann ist der beste Zeitpunkt für ein Baby? Wie werden Körper und Psyche mit Mehrfachbelastungen fertig? Wie viel Sex braucht die Partnerschaft in den Wechseljahren? Und ist es normal, das Leben mit 40 noch einmal auf den Kopf zu stellen? Das sind häufige Fragen, die sich Frauen in den verschiedenen Phasen ihres Lebens stellen. Wie Fachärzte die Sache sehen, lesen Sie hier.

Sport & Ernährung im Einklang mit dem Stoffwechsel

Die einen brauchen den festen Termin im Sportverein oder beim Yoga, die anderen mögen es flexibel und laufen nach Feierabend eine Runde im Park oder packen zwischendurch schnell die Tasche für das Fitness-Studio.

Ganz gleich wie man es hält, wer zwei bis drei Mal in der Woche sportlich aktiv ist, lebt gesünder. Stresshormone werden abgebaut. Blutdruck und Blutzuckerwerte sind bei Menschen, die Sport treiben, niedriger als bei Couch-Potatoes. Die Laune ist besser, Depressionen seltener. Das Immunsystem funktioniert.

Doch Sport hält nicht nur gesund, sondern ist auch das Geheimnis einer guten Figur. Das gilt erst recht, wenn man auch auf die Ernährung und den Stoffwechsel achtet. Insbesondere die Wirkung schnell verwertbarer Kohlenhydrate sollte man kennen und meiden. Sie stecken zum Beispiel in Zucker, Süßigkeiten oder Weißbrot und lassen blitzschnell den Insulinspiegel hochschnellen. In der Folge wandern die Kohlenhydrate direkt in die Zellen, wo sie in Energie oder – wenn dort gerade kein Bedarf ist – unmittelbar in Fett umgesetzt werden.

Besser sind deshalb komplexere Kohlenhydrate, zum Beispiel in Form von Gemüse, Obst und Vollkornprodukten. Sie werden vom Körper langsamer aufgespalten, verbleiben länger im Blut und werden unseren Zellkraftwerken bei Bedarf über mehrere Stunden zur Verfügung gestellt. Und: Sollten die gespeicherten Energien nicht ausreichen, kann der Körper auf seine Fettreserven zugreifen.

Ein zu hoher Insulinspiegel verhindert den Fettabbau. Wenn es eine Tüte Gummibärchen sein muss, ist es deshalb vorteilhafter, sie auf einmal zu essen, als sich über den Tag verteilt immer mal wieder zu naschen und dadurch den Insulinspiegel konstant hochzuhalten. Für eine optimale Fettverbrennung und einen gesunden Stoffwechsel empfehlen Experten, grundsätzlich nach allen Mahlzeiten 4 Stunden Pause einzulegen, um den Insulinspiegel ganz absinken zu lassen. Ideal ist es, wenn die letzte Mahlzeit vor dem Sport ca. 1 bis 2 Stunden zurück liegt.

Powerfood – 5 Tipps für jede Jahreszeit

Richtig essen ist entscheidend für das Wohlbefinden und den Fettabbau. Dabei kommt es auf lang anhaltende Energiereserven an.

  1. Ein Vollkornmüsli ist der perfekte Start in den Tag. In der hellen und warmen Jahreszeit mit frischen Früchten, im Winter sorgen Nüsse für wichtige B-Vitamine, Mineralstoffe und gesunde mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die üppigen Kalorien kann der Körper übrigens zu Beginn des Tages bestens verwerten.
  2. Bei Salat und Gemüse kann man mittags bedenkenlos zugreifen. Auf saisonale Frische achten! Im Frühjahr und Sommer ist es nicht schwer, an frische Sorten zu kommen. Im Winter sind verschiedene Kohlsorten eine Alternative, aber auch rote Bete. Einem Ranking amerikanischer Wissenschaftler zufolge, zählt Rote Bete mit Mangold zu den vitalstoffreichsten Gemüsesorten.
  1. Ideale Beilagen für Gemüse und Salat sind Reis, Nudeln oder Kartoffeln sowie mageres Geflügel oder Fisch. Zu Kohl dürfen Sie sich hin und wieder auch schon mal deftiges Fleisch oder ein Mettwürstchen gönnen. Von allen Bestandteilen der Mahlzeit sollte es dabei etwa ein Drittel der Gesamtmenge sein.
  2. Abends unterstützen proteinreiche Mahlzeiten die nächtliche Zellregeneration, aber auch die Fettverbrennung. Ein Putensteak mit etwas Gemüse ist ideal, ebenso ein Knäckebrot mit Hüttenkäse oder ein Spiegelei auf Brot.
  3. Hülsenfrüchte sind die meist unterschätzten Proteinlieferanten und nicht nur für Vegetarier und Veganer eine Alternative zu Fleisch und Geflügel. Alleine die vielen Linsensorten eignen sich hervorragend als Zutat im Salat, im Eintopf oder im Püree. Da sie normalerweise vorgeweicht werden müssen, erfordern sie allerdings etwas Planung. Bohnen – zum Beispiel Kidney-Bohnen – gibt es dagegen auch in der Büchse.

Fünf Fitness-Tipps für jede Jahreszeit

Lust auf Bewegung? Es gibt viele Möglichkeiten, um sofort loszulegen. Das wichtigste ist, sich anfangs nicht zu überfordern.

  1. Laufen macht den Kopf frei, das Herz leicht, hält gesund und schlank. Man braucht dazu nicht viel mehr als ein Paar gute Laufschuhe. Mit Ausnahme von Extremtemperaturen kann man das ganze Jahr laufen – im Park, um den See oder ganz einfach um den Block. Im Winter sollte man sich allerdings mit Dehnübungen aufwärmen. Um anfangs Kondition aufzubauen, hilft der Wechsel von Gehen und Laufen.
  2. Walken mit oder ohne Stöcke kann der Einstieg, aber auch die Alternative zum Laufen sein. Zum Beispiel, weil die Gelenke oder das eigene Gewicht Probleme machen oder weil die Einstiegsschwelle für Nichtsportler zu hoch ist. Einfach mit zweimal 20 Minuten in der Woche in Spazierganggeschwindigkeit starten. Wenn der Körper positiv reagiert, das Pensum und die Geschwindigkeit von Woche zu Woche steigern.
  1. Schwimmen ist nicht nur ein Sommervergnügen. Ein Hallenbad – oft mit vielen Zusatzangeboten wie Sauna, Massagen usw. – hat jeder in erreichbarer Nähe. Ganz gleich, ob man hier sportlich seine Bahnen zieht oder anfangs spielerisch die eigene Schwerelosigkeit im Wasser genießt: Durch den Wasserwiderstand wird jede Bewegung effektiver und trainiert die Muskulatur in Beinen, Armen, Rücken und Schultern. Gleichzeitig werden Gelenke und Wirbelsäule durch den Wasserauftrieb maximal entlastet.
  2. Im Fitness-Studio sind Spinning und Stepping ein Megatrend. Das Strampeln auf der Stelle ist ein perfektes Konditionstraining, kräftigt Beine und Rücken. Doch keine Angst vor den Hantelbänken. Eine starke Muskulatur macht eine gute Figur und verbrennt auch im Ruhezustand mehr Kalorien.
  3. Pilates – mit Elementen aus Yoga, westlicher Gymnastik und asiatischen Kampfsportarten macht schlank, fit und verleiht Haltung. Bei Schauspielern und Künstlern hat es deshalb eine lange Tradition. Bereits in den 1920er Jahren eröffnete Joseph H. Pilates in New York das erste Studio für das von ihm entwickelte Übungsprogramm. Längst werden die Kurse in Deutschland nahezu flächendeckend angeboten. Die Übungen eignen sich aber auch ganz hervorragend für zu Hause.

Fünf Lifestyletipps für jede Jahreszeit

Stress lässt uns schneller altern, raubt uns den Schlaf, belastet das Herz und die Gefäße. Hier finden Sie die Tipps für mehr Energie und effektive Auszeiten im Alltag.

  1. Nach anstrengenden Projekten oder Arbeitsintervallen eine Massage buchen. Massagen zählen zu den ältesten Heilmitteln der Welt. Sie lockern verspannte Muskeln, fördern die Durchblutung und bringen Körper und Psyche ins Gleichgewicht. Gut zur Entspannung geeignet sind Ayurvedische Massagen aus der traditionellen indischen Medizin, die gleichzeitig auch entgiftend wirken. Wichtig: Auch wenn das Massageangebot oft aus dem kosmetischen Bereich kommt, sollte sich ein guter Masseur oder eine Masseuse nach persönlichen Vorlieben, Befindlichkeiten und gesundheitlichen Problemen erkundigen.
  1. Wenn die Zeit für den Wellness-Termin nicht reicht: Pure Entspannung bietet alternativ auch die heimische Badewanne. Abends vor dem Schlafengehen kann ein Vollbad die perfekte Methode sein, um abzuschalten und den Kopf vom Ballast des Alltags zu befreien. Am besten funktioniert das mit duftenden Badezusätzen und Kerzenlicht. Nicht vergessen: Das Badekissen im Nacken.
  2. Schwimmen ist nicht nur ein Sommervergnügen. Ein Hallenbad – oft mit vielen Zusatzangeboten wie Sauna, Massagen usw. – hat jeder in erreichbarer Nähe. Ganz gleich, ob man hier sportlich seine Bahnen zieht oder anfangs spielerisch die eigene Schwerelosigkeit im Wasser genießt: Durch den Wasserwiderstand wird jede Bewegung effektiver und trainiert die Muskulatur in Beinen, Armen, Rücken und Schultern. Gleichzeitig werden Gelenke und Wirbelsäule durch den Wasserauftrieb maximal entlastet.
  3. Im Fitness-Studio sind Spinning und Stepping ein Megatrend. Das Strampeln auf der Stelle ist ein perfektes Konditionstraining, kräftigt Beine und Rücken. Doch keine Angst vor den Hantelbänken. Eine starke Muskulatur macht eine gute Figur und verbrennt auch im Ruhezustand mehr Kalorien.
  4. Pilates – mit Elementen aus Yoga, westlicher Gymnastik und asiatischen Kampfsportarten macht schlank, fit und verleiht Haltung. Bei Schauspielern und Künstlern hat es deshalb eine lange Tradition. Bereits in den 1920er Jahren eröffnete Joseph H. Pilates in New York das erste Studio für das von ihm entwickelte Übungsprogramm. Längst werden die Kurse in Deutschland nahezu flächendeckend angeboten. Die Übungen eignen sich aber auch ganz hervorragend für zu Hause.

Frauenbeschwerden & Alltag

Das Wohlbefinden von Frauen beruht auf fein aufeinander abgestimmten Regelkreisen, die durchaus störanfällig sein können: Leibschmerzen und Übelkeit, Stimmungstiefs und Migräne, Haarausfall und trockene Schleimhäute. Ab einem bestimmten Alter kann oft das Auf und Ab der weiblichen Geschlechtshormone dahinter stecken. Aber auch eine Schwangerschaft kann hier die Ursache sein.

Wenn der Spiegel von Östrogen und Progesteron kurz vor der Menstruation sinkt, bemerken über 70% aller Frauen unangenehme Veränderungen. Schmerzen in den Brüsten, Krämpfe im Unterleib, Verdauungsprobleme und schlechte Laune beeinträchtigen den Alltag an durchschnittlich 3 Tagen im Monat. 5% der vom so genannten prämenstruellen Syndrom betroffenen Frauen fühlen sich sogar richtig krank, können nicht arbeiten und müssen ins Bett.

Auch Leistungssport, Stress, Unter- oder Übergewicht und / oder eine Schilddrüsenfunktionsstörung kann die Hormonausschüttung und den Monatszyklus durcheinander bringen: Im Extremfall kann die Regel sogar über Monate ganz ausbleiben. Frauen mit einem hohen Stresslevel werden deshalb oft nicht so leicht schwanger. Frauen mit Untergewicht kommen häufig früher in die Wechseljahre. Typische Zeichen für das Einsetzen der Wechseljahre sind plötzliche Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Probleme mit dem Einschlafen, aber vor allem auch mit dem Durchschlafen können auftreten. In der Folge quälen sich viele Frauen müde und abgeschlagen durch den Alltag. Stress-Symptome treten auf.

Geraten die Hormone aus dem Gleichgewicht, ist es höchste Zeit, sich mit dem eigenen Körper, seinen Bedürfnissen und den Lebensgewohnheiten auseinanderzusetzen. Sich mehr Ruhe gönnen, bewusster und gesünder essen, mehr Bewegung, sind oft die ganz einfachen Maßnahmen, um den Alltag überhaupt zu meistern. Aber das ist langfristig oftmals keine machbare Lösung.

Ein Termin beim Frauenarzt schafft Klarheit über die genauen Ursachen. Anhand einer eingehenden körperlichen Untersuchung und Beurteilung der geschilderten Beschwerden kann der Spezialist erfassen, ob es sich tatsächlich um die Wechseljahre handelt oder ob eine andere hormonelle Störung vorliegt. Weitere Untersuchungen wie z.B. die Bestimmung des Hormonspiegels können begleitend durchgeführt werden, um die Diagnosefindung zu unterstützen.

Schlafen Sie schlecht ?

Und schon wieder so eine Nacht - durchgeschwitzt und kaum geschlafen. Eine beginnende Erkältung kann es eigentlich nicht sein und so stressig ist es bei der Arbeit gerade auch nicht… Die Frage, die sich dann stellt, ist: „Warum schlafe ich denn nur so schlecht?“

Viele Frauen zwischen 40 und Anfang 50 erleben genau solche Nächte und verstehen erstmal nicht was mit ihnen geschieht. Der Versuch den Schlaf mit Medikamenten in den Griff zu bekommen, schlägt meist fehl. Denn Baldrian oder Johanniskraut helfen am ehesten, wenn Stress der Grund für das Problem ist. Aber die Ursache für die Schlafstörungen ist häufig eine andere. Schlafstörungen können ein Hinweis darauf sein, dass sich die Wechseljahre nähern. In dieser Zeit geht der Vorrat an Eizellen zur Neige, denn dieser war schon bei Geburt angelegt. In den Eierstöcken reift nur noch unregelmäßig ein Ei heran, die Periode bleibt so häufiger aus und die Östrogenproduktion wird nach und nach eingestellt. Die Wechseljahre sind ein natürlicher Vorgang und sollten nicht als Krankheit gesehen werden. Aber viele Frauen haben mit den Reaktionen ihres Körpers auf den hormonellen Mangel zu kämpfen. Einige Frauen bekommen von der Umstellung gar nicht viel mit, während andere unter Symptomen wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Stimmungsschwankungen und eben Schlafstörungen leiden. Übrigens ist es noch nicht bekannt, warum der Übergang so unterschiedlich ausfallen kann - vermutet wird, dass dabei auch genetische Faktoren eine Rolle spielen.

„Östrogene und Schlafstörungen – wo ist denn da der Zusammenhang?“, eine durchaus berechtigte Frage. Es gibt zwei Gründe warum gerade Frauen in den Wechseljahren unter Schlafstörungen leiden: Zum einen kann der sinkende Östrogenspiegel Auswirkungen auf die Botenstoffe im Gehirn haben, die für die Regulierung des Schlafes zuständig sind. Die Frauen können dann nicht mehr so gut einschlafen, werden nachts öfter wach und ihr Schlaf ist weniger tief. Zum anderen leiden viele Frauen unter Hitzewallungen und Schweißausbrüchen. Gerade wenn diese nachts auftreten, ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Die Folge: tagsüber fühlen sie sich oft müde und erschöpft. Der Alltag wird zur Qual.

Um zu überprüfen, ob ein sinkender Östrogenspiegel für die Schlafstörungen verantwortlich ist, sollten Frauen das Thema offen mit ihrem Frauenarzt/ihrer Frauenärztin besprechen. Die Beschreibung ihrer individuellen Beschwerden kann dann zusammen mit einer körperlichen Untersuchung und einem Abstrich der Vaginalschleimhaut zur Abklärung beitragen. Gemeinsam kann anschließend nach einem Weg gesucht werden, um zu einem erholsamen Schlaf zurückzufinden. Eine Möglichkeit bei starken Wechseljahresbeschwerden bietet die Hormontherapie. Die fehlenden Östrogente werden dadurch ausgeglichen und die Beschwerden deutlich gelindert.

 

Einige Frauen sind unsicher einer Hormontherapie zuzustimmen. Frauen sollten darüber mit ihrem Frauenarzt/ihrer Frauenärztin offen diskutieren. Denn vieles, was gemeinhin zu lesen ist, stimmt nicht mehr mit dem heutigen medizinischen Wissensstand überein. Ihr Frauenarzt und ihre Frauenärztin wissen das: Bei starken Wechseljahresbeschwerden nutzen sie nahezu alle selbst bzw. bei ihrer eigenen Partnerin eine Hormontherapie.

Unterstützend zur Hormontherapie hier noch ein paar Tipps zum besseren Schlaf:

 
  • bei 16 – 18°C schlafen wir am besten
  • viel frische Luft im Schlafzimmer hilft
  • machen Sie es sich bequem
  • ziehen Sie sich nicht zu warm an
Und zum Einschlafen:
  • Entspannungstechniken
  • Bewegung vor dem Schlafengehen
  • nur leichtes Essen vor dem Schlafengehen

Den VIP pflegen & schützen

Bestens geschützt im Intimbereich. Mit Hilfe von Milchsäurebakterien ist das ganz einfach. Spezielle Produkte werden örtlich angewendet und erfüllen gleich mehrere Funktionen auf einmal.

Auch eine gesunde Scheide ist nicht keimfrei. Im Gegenteil. Zum Großteil besteht die natürliche Scheidenflora aus Milchsäurebakterien. Sie kleiden die Schleimhaut vollständig aus und bilden so eine Art Schutzschild gegen andere Mikroorganismen, die Infektionen auslösen können. Auch diese sind in der gesunden Scheide immer vorhanden.

Die Gemeinschaft aus nützlichen Milchsäurebakterien und möglichen Krankheitserregern steht in einem empfindlichen Gleichgewicht. Sind durch bestimmte Einflüsse nicht ausreichend Milchsäurebakterien vorhanden, ist die natürliche Schutzfunktion herabgesetzt.

Schädlichen Mikroorganismen wird die Vermehrung oder Neubesiedlung der Scheidenschleimhäute erheblich erleichtert. Infektionen mit Ausfluss, Juckreiz, Brennen und Geruch sind die unangenehme Folge. Viele Frauen kennen die Symptome.

Für eine gesunde Scheide ist deshalb ein hoher Anteil an Milchsäurebakterien wichtig. Bei Problemen mit Scheideninfektionen, nach Behandlung mit Antibiotika oder Antimykotika und natürlich zur Prophylaxe kann der Anteil der Milchsäurebakterien erhöht werden, zum Beispiel mit Gynophilus® Scheidenkapseln.

Gynophilus® Scheidenkapseln enthalten einen Milchsäurebakterienstamm (Lcr Regenerans®), der speziell entwickelt wurde, um das natürliche Abwehrsystem der Vaginalschleimhäute zu unterstützen. Bereits wenige Stunden nach Einführung in die Scheide entfaltet er seinen 3-fachen Wirkmechanismus:

  • pH-Wert Optimierung - Die Milchsäurebakterien in Gynophilus Scheidenkapseln können besonders viel Milchsäure produzieren. Dadurch sorgen sie für ein saures Milieu, in dem schädliche Keime sich nicht wohl fühlen und verdrängt werden.
  • Bestimmte Stoffwechselprodukte der Milchsäurebakterien, die auch bereits in der Scheidenkapsel enthalten sind, haben eine antimikrobielle Wirkung und gehen gezielt gegen die schädlichen Keime vor.
  • Die Kapseln enthalten zudem Nährstoffe, die dafür sorgen, dass sich die Milchsäurebakterien besonders schnell vermehren und einen Schutzfilm bilden, der die Vaginalschleimhäute noch abwehrfähiger macht.

Was also liegt näher, als diese Milchsäurebakterien in die tägliche Pflege zu integrieren? Das gilt besonders, wenn die Scheidenflora durch bestimmte Einflüsse wie alkalische Seifen, Duschgele, Intimsprays und Pflegemittel mit Düften oder Konservierungsstoffen aus dem Gleichgewicht geraten ist. Infektionen können dann unter Umständen gar nicht richtig abklingen oder treten immer wieder erneut auf. In der Schwangerschaft oder wenn die Schleimhäute in den Wechseljahren trockener und empfindlicher werden, sind Milchsäurebakterien zur Prophylaxe von wiederkehrenden Infektionen eine gute Option.

Tipp: Gynophilus® Scheidenkapsel am besten abends vor dem Schlafen gehen verwenden. Nachts laufen die Regenerationsmechanismen des Körpers auf Hochtouren.

Zehn goldene Regeln für die Intimhygiene

  1. Nach der Toilette immer von vorne nach hinten wischen, niemals umgekehrt, sonst können Bakterien vom Darm in den Vaginalbereich übertragen werden.
  2. Den Intimbereich am besten nur mit lauwarmem Wasser und pH-neutralen Waschlotionen säubern. Alkalische Seifen, Duschgele, Intimsprays und Pflegemittel mit Düften oder Konservierungsstoffen können den pH-Wert der Schleimhäute in den ungünstigen Bereich verschieben.
  3. Intimpflege am besten nur mit gewaschenen Händen, Einmalwaschlappen oder immer frische Baumwollwaschlappen verwenden. Bei feuchten Tüchern auf die Inhaltsstoffe achten. Oft sind Duft- oder Konservierungsstoffe enthalten. Viele sind gut verträglich, aber einige können im individuellen Fall doch zu Reizungen führen.
  4. Scheidenspülungen sind ungünstig für die Vaginalflora – das gilt erst recht in der Schwangerschaft oder wenn sich die Schleimhäute durch die hormonelle Umstellungen in den Wechseljahren veränderen.
  5. Vorsicht bei der Intimrasur: Viele Enthaarungscremes enthalten Substanzen, die die Vaginalflora reizen können. In Kosmetikstudios auf die Hygienemaßnahmen achten.
  6. Achtung auch in öffentlichen Toiletten oder Duschen. Wenn möglich den direkten Kontakt der Intimregion mit allen Flächen vermeiden und darauf achten, dass man keine Keime mit den eigenen Händen überträgt.
  7. Strumpfhosen und Unterwäsche mit Kunstfaser oder auch Slipeinlagen mit Kunststoff an der Rückseite können zu Wärme- oder Feuchtigkeitsstaus führen und sorgen somit dafür, dass sich schädliche Bakterien wohl fühlen und vermehren. Am besten ist Unterwäsche aus Naturfasern. Bei Slipeinlagen darauf achten, dass sie atmungsaktiv sind.
  8. Tampons können zu Reizungen führen. An schwächeren Tagen der Regelblutung besser Binden oder kleine Tampons verwenden.
  9. Auch Reibung reizt die Vaginalflora: Ungünstige Nähte in der Kleidung und alles, was zu eng ist und scheuert, weglassen.
  10. Produkte mit Milchsäurebakterien verwenden. Sie helfen den pH-Wert der Vaginalschleimhäute wieder in den Normalbereich zu bringen und machen sie damit widerstandsfähiger gegen schädliche Bakterien. Die Milchsäurebakterien bilden außerdem einen Schutzschild, der die Anheftung von Krankheitserregern an die Schleimhaut erschwert. Für die Gesundheit der Scheide ist daher ein ausreichend hoher Anteil an Milchsäurebakterien wichtig. Entsprechende Produkte zur einfachen örtlichen Anwendung, zum Beispiel Gynophilus® Scheidenkapseln, gibt es rezeptfrei in der Apotheke und online bei Versandapotheken.

Das Wichtigste: Beobachten Sie sich selbst sorgfältig. Bei Verdacht auf eine Infektion sollten Sie den Termin beim Frauenarzt nicht hinausschieben.