Frauenbeschwerden
behandeln

"Dank Gynophilus fühle ich mich endlich wieder wohl in meiner Haut!"

Den VIP der Frau pflegen und schützen

Der Intimbereich der Frau ist das Zentrum der Weiblichkeit. Ihn zu schützen und zu pflegen ist für viele Aspekte des Lebens von Bedeutung: für die Liebe, für die Familienplanung, für eine sichere Schwangerschaft, für das Wohlbefinden. Wir haben ihn deshalb den „Very important place“ kurz VIP, genannt.

Der VIP besteht aus den äußeren Geschlechtsteilen, der so genannten Vulva. Dazu gehören die Klitoris, die inneren und äußeren Schamlippen, der Scheidenvorhof und die Harnröhrenöffnung. Die Vagina zählt zu den inneren

Geschlechtsteilen. Sie ist die Verbindung zum Gebärmutterhals, den Eileitern und den Eierstöcken. Hier produziert der Körper Östrogen und Progesteron – unsere wichtigsten weiblichen Hormone, die den Zyklus steuernsowie unsere Stimmung, unser Wohlbefinden und sogar unser Aussehen beeinflussen.


Angesichts seiner großen Bedeutung ist es wichtig, den VIP gut zu pflegen. Doch Vorsicht! Aggressive Seifen, Duftstoffe und mechanische Reizungen, können die natürliche Vaginalflora zerstören und unangenehme oder in manchen Fällen auch gefährliche Vaginalinfektionen verursachen. So sanft wie möglich, lautet deshalb die Devise bei der VIP-Pflege.

"Dank Gynophilus fühle ich mich endlich wieder wohl in meiner Haut!"

Zehn goldene Regeln für die Intimhygiene

Folgende Regeln sollten Sie bei der Intimhygiene beachten.

  1. Nach der Toilette immer von vorne nach hinten wischen, niemals umgekehrt, sonst können Bakterien vom Darm in den Vaginalbereich übertragen werden.
  2. Den Intimbereich am besten nur mit lauwarmen Wasser und pH-neutralen Waschlotionen säubern. Alkalische Seifen, Duschgele, Intimsprays und Pflegemittel mit Düften oder Konservierungsstoffen können den pH-Wert der Schleimhäute in einen ungünstigen Bereich verschieben.
  1. Die Intimpflege am besten nur mit gewaschenen Händen, Einmalwaschlappen oder immer mit frischen Baumwollwaschlappen vornehmen. Bei feuchten Tüchern auf die Inhaltsstoffe achten. Oft sind Duft- oder Konservierungsstoffe enthalten, die manchmal zu Reizungen führen können.
  2. Scheidenspülungen sind ungünstig für die Vaginalflora – das gilt erst recht in der Schwangerschaft oder wenn die Schleimhäute durch hormonelle Umstellungen z.B. in den Wechseljahren trocken sind.
  3. Vorsicht bei der Intimrasur: Viele Enthaarungscremes enthalten Substanzen, die die Vaginalflora reizen. In Kosmetikstudios auf die Hygienemaßnahmen achten.
  4. Achtung auch in öffentlichen Toiletten oder Duschen. Wenn möglich den direkten Kontakt der Intimregion mit allen Flächen vermeiden und darauf achten, dass man keine Keime mit den eigenen Händen überträgt.
  5. Strumpfhosen und Unterwäsche mit Kunstfaser oder auch Slipeinlagen mit Kunststoff an der Rückseite können zu Wärme- oder Feuchtigkeitsstaus führen und sorgen somit dafür, dass sich schädliche Bakterien wohl fühlen und vermehren. Am besten ist Unterwäsche aus Naturfasern. Bei Slipeinlagen darauf achten, dass sie atmungsaktiv sind.
  6. Tampons können zu Reizungen führen. An schwächeren Tagen der Regelblutung besser Binden oder kleine Tampons verwenden.
  7. Auch Reibung reizt die Vaginalflora: Ungünstige Nähte in der Kleidung und alles, was zu eng ist und scheuert, weglassen.
  8. Produkte mit Milchsäurebakterien verwenden. Sie helfen den pH-Wert der Vaginalschleimhäute wieder in den Normalbereich zu bringen und machen sie damit widerstandsfähiger gegen schädliche Bakterien. Die Milchsäurebakterien bilden außerdem einen Schutzschild, der die Anheftung von Krankheitserregern an die Schleimhaut erschwert. Für die Gesundheit der Scheide ist daher ein ausreichend hoher Anteil an Milchsäurebakterien wichtig. Entsprechende Produkte zur einfachen örtlichen Anwendung, z. B. Gynophilus® Scheidenkapseln, gibt es rezeptfrei in der Apotheke und online bei Versandapotheken.

Das Wichtigste ist:

Beobachten Sie sich gut. Bei Verdacht auf eine Vaginalinfektion sollten Sie den Termin beim Frauenarzt nicht hinausschieben.

Menstruationsbeschwerden

Der Grad reicht von leichten Befindlichkeitsstörungen bis hin zu massiven Beschwerden mit Krankheitswert. Doch was kann man gegen die Qual vor und während der Tage tun? Und wie hilft der Frauenarzt?

Das Wichtigste ist: Bewahren Sie die Ruhe und setzen Sie sich bloß nicht durch das, was Sie nicht schaffen, zusätzlich unter Stress. Klingt schwierig. Ist aber zu schaffen, wenn Sie mit und nicht gegen den biologischen Kalender leben. Legen Sie anstrengende, nervenaufreibende und sehr wichtige Dinge, soweit planbar, in die erste Zyklushälfte. Wenn das nicht möglich ist, seien Sie nicht allzu streng mit sich: Verzeihen Sie sich Durchhänger und planen Sie

Entspannungsphasen ein. Bewegung und Licht bessern die Stimmung und lösen Krämpfe. In akuten Situationen helfen eine Wärmflasche, aber auch schmerz- und krampflösende Mittel aus der Apotheke. ASS (zum Beispiel Aspirin) sollten Sie allerdings weglassen, da es die nahende Monatsblutung unangenehm verstärken kann.

 

Salzige und fettige Speisen sind ohnehin belastend, vor und während der Tage jedoch geradezu Gift für den Körper. Balsam dagegen sind Vollkornprodukte, frisches Obst, Salat und Gemüse. Die ballaststoffreiche Pflanzenkost versorgt den Körper mit Vitalstoffen und unterstützt vor allem die Magen- und Darmfunktion. Bei Verstopfung können praebiotische Mittel wie Bifiteral® auf natürliche Weise helfen, die Darmtätigkeit anzuregen.

Heißhunger auf Süßes? Gerade an schwierigen Tagen ist es wichtig, sich etwas zu gönnen. Süßes, vor allem Schokolade, hebt den Spiegel von Serotonin. Das Glückshormon ist ein körpereigener Neurotransmitter, der bei Stimmungsschwankungen Wunder bewirken kann.

Auf jeden Fall sollten Sie die Probleme beim Frauenarzt ansprechen. Dabei kann ein so genannter Zykluskalender eine wichtige Hilfe sein. Idealerweise tragen Sie darin alle auftretenden Symptome sowie den Beginn und die Dauer der Regelblutung über mehrere Zyklen möglichst exakt ein. Zeitpunkt und Art der Beschwerden können dem Arzt oder der Ärztin wichtige Hinweise darauf geben, ob sie Gestagen- oder Östrogen-abhängig sind. Eventuell kann die Pille oder ein anderes Hormonpräparat helfen, den Hormonhaushalt zu regulieren. Bei Frauen, die trotz Pille starke Beschwerden haben, kann die Umstellung auf eine andere Pille helfen.

Heißhunger auf Schokolade?

Schon bei kleinen Mengen Schokolade schüttet der Körper das stimmungsaufhellende Serotonin aus. Doch Vorsicht! Je geringer der Kakaoanteil, desto mehr Zucker und Fett ist enthalten und desto mehr schlägt sich Schokolade auf den Hüften nieder. Mit diesen Leckereien sind Sie auf der sicheren Seite:

Zartbitterschokolade – Mit mindestens 70% Kakaoanteil wirkt sie nicht nur vorteilhaft auf die Psyche. Durch die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe (Flavonoide) hat sie auch anti-oxidative Wirkung und schützt, wenn sie nicht in zu großen Mengen verzehrt wird, sogar die Gefäße.

Kakao – Die Trinkschokolade in möglichst roher Form (ohne industriell

zugesetzten Zucker) hat die gleiche Wirkung wie Zartbitterschokolade. Wem Rohkakao zu bitter ist, sollte mit Honig süßen.

 

Mandeln und Nüsse – Schmecken mit oder ohne Schokoladenmantel und sind reich an den gesunden ungesättigten Fettsäuren. Durch ihren hohen Anteil an Mineralstoffen und B-Vitaminen sind sie außerdem Balsam für die Nerven und steigern die Konzentration.

Vollkornkekse – Meist enthalten sie zwar auch Fett und Zucker, aber vor allem Ballaststoffe, die Darm und Verdauung anregen.

Beerenmarmelade – Auf dem Brot, zu Quark und Hüttenkäse oder einfach mit dem Löffel. Die bunten Früchte sind besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen. Auf gute Qualität und geringen Zuckeranteil achten.

Kandierter Ingwer – Ein echter Geheimtipp: Ingwer regt den Stoffwechsel an und hilft bei Völlegefühl, Bauchschmerzen und Übelkeit.

Beschwerden in den Wechseljahren

Nein, die Wechseljahre sind keine Krankheit. Aber die Hormonumstellung kann mit starken körperlichen und psychovegetativen Beschwerden verbunden sein. Wenn Hitzewallungen und Stimmungswechsel die Lebensqualität beeinträchtigen, sollten Sie auf keinen Fall „vor sich hin leiden“, sondern handeln.

Natürlich gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, sich Linderung zu verschaffen - auch in Eigenregie: Nicht allzu heiß und scharf essen und Kleidung nach dem

Zwiebelschalenprinzip sind die wirksamsten Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Hitzewallungen. Viel Bewegung, Licht und vor allem Lachen hilft am besten gegen Stimmungsschwankungen. Und wer sich nachts schlaflos im Bett wälzt, sollte sich bestimmte Rituale angewöhnen, um abends schneller zur Ruhe zu kommen.

 

Zögern Sie darüber hinaus nicht allzu lange, die Beschwerden durch den Frauenarzt bzw. die Frauenärztin abklären zu lassen. Schon das Gespräch und die Anamnese ermöglichen dem Spezialisten eine erste Einschätzung, ob es sich wirklich um Wechseljahresbeschwerden handelt, oder ob möglicherweise etwas anderes dahinter steckt. Die entscheidenden Kriterien sind dabei die Symptome. Zwar können diese bei Frauen individuell sehr unterschiedlich sein, Hitzewallungen sind jedoch ein so genanntes Schlüsselsymptom. Wundern Sie sich nicht, wenn der Frauenarzt oder die Frauenärztin dem Hormonspiegel dagegen weniger große Bedeutung zumisst. Aufgrund der hohen Schwankungen in den Wechseljahren stellen die Werte nur eine Momentaufnahme der jeweiligen Tagesverfassung dar. Auch ein Abstrich zeigt dem Arzt anhand der Form der Zellen, ob ein Östrogenmangel besteht. Die Ultraschalluntersuchung, der Tastbefund und gegebenenfalls Blut- und Urinuntersuchung zur Abklärung des Stoffwechsels ergänzen den Untersuchungsbefund.

Vom Gesamtbild, das sich der Arzt beziehungsweise die Ärztin bei der Untersuchung macht, hängt dann auch die Therapieempfehlung ab. Je nach individuellem Leidensdruck und persönlichen Voraussetzungen wie Alter sowie Begleiterkrankungen kann eine Hormonersatztherapie die erste Wahl sein. So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich, lautet heute dabei die Devise. Ziel ist nicht, den Hormonspiegel einer 30-jährigen wiederherzustellen, sondern dem Körper genau dosiert so viele Hormone anzubieten wie benötigt werden. Meist zeigen sich schon innerhalb weniger Wochen erste Verbesserungen und die Beschwerden bilden sich gut zurück.

Zum Einsatz kommen verschiedene Östrogene oder Gestagene (Gelbkörperhormone). Bei beiden Wirkstoffen gibt es in der Produktauswahl kleine aber feine Unterschiede, die es dem Frauenarzt oder der Frauenärztin ermöglichen, die Therapie ganz individuell an die Bedürfnisse anzupassen. So können zum Beispiel Haut und Haare, aber auch die Psyche und der Stoffwechsel positiv beeinflusst werden. Am meisten profitieren Frauen von der Hormontherapie, wenn sie mit 45 bis 55 Jahren innerhalb von 10 Jahren nach der letzten Regelblutung begonnen wird.

Hormonersatz nach Maß

Östrogen oder Gestagen? Gel oder Tabletten? Jahrzehntelange Forschung und das breite Spektrum der Medikamente ermöglichen heute eine maßgeschneiderte Behandlung.

Darreichungsformen: Verabreicht werden Hormone üblicherweise als Tabletten – ähnlich wie die Pille – oder als Gel oder Pflaster. Bei der Anwendung von Tabletten gibt es die meisten Erfahrungen, so dass vielfältige Dosierungen und Kombinationen zur Auswahl stehen. Pflaster enthalten entweder nur Östrogene oder auch verschiedene

Kombinationen mit Gestagenen. Östrogen als alleiniger Hormonersatz kommt vor allem in Gelen zur Anwendung. Am häufigsten werden Hormone als Tabletten eingenommen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Frauen jahrelang die Pille genommen und bei der täglichen Tabletteneinnahme ihr persönliches „Ritual“ entwickelt haben. Gele und Pflaster sind in der Anwendung allerdings mindestens genauso einfach. Hormongele werden im Pumpspender angeboten und wie eine Creme einfach auf geeignete Körperflächen wie z. B. Oberschenkel oder Gesäß aufgetragen. Pflaster werden ebenfalls am Gesäß oder am Arm auf die Haut geklebt und zum Beispiel im Falle eines 7-Tage-Pflasters wöchentlich gewechselt. Dabei ist wichtig, dass das Pflaster mindestens 30 Sekunden lang mit der warmen Handfläche fest angedrückt wird. Die Körperwärme trägt entscheidend dazu bei, dass das Pflaster richtig klebt.


Kombinationsmöglichkeiten: Da Östrogene das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut anregen, sollten Frauen, die ihre Gebärmutter noch haben, zusätzlich ein Gestagen/Gelbkörperhormon bekommen. Bei jüngeren Frauen wird das Gelbkörperhormon meist in der zweiten Zyklushälfte dazugegeben, um eine regelmäßige, planbare Blutung, ähnlich wie bei der Pilleneinnahme, zu erreichen.

Im fortgeschrittenen Alter, wenn die Gebärmutter nur noch wenig auf die Östrogene reagiert, möchten Frauen häufig keine Blutung mehr haben. Hier kann das Gelbkörperhormon täglich mit dem Östrogen zusammen eingenommen werden. Mit der durchgängigen, täglichen Kombination von Östrogenen und Gestagenen sollte allerdings nicht zu früh begonnen werden, da es sonst zu Zwischenblutungen und Schmierblutungen kommen kann.

Wurde die Gebärmutter entfernt, ist ein Gestagen nicht erforderlich. Einzige Ausnahme sind Frauen mit einer sogenannten Endometriose. Hierbei sind Zellen außerhalb der Gebärmutter z. B. im Bauchraum angesiedelt, die dort eigentlich nicht hingehören.

Bei Kombinationstherapien kann man Östrogene und Gestagene auch in verschiedenen Darreichungsformen einsetzen. Zum Beispiel können Gestagentabletten in Verbindung mit einem Östrogengel verwendet werden. Welche Variante individuell die beste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: von der eigenen gesundheitlichen Situation, der persönlichen Vorliebe, aber auch von der individuellen Verträglichkeit. Bei Störungen im Fettstoffwechsel kann man sich zum Beispiel die Wirkungsweise von Hormontabletten, als „Mitnahme-Effekt“ zunutze machen. Die Zufuhr der Hormone über die Haut ist dagegen günstiger, wenn der Blutdruck erhöht ist oder zum Beispiel durch Rauchen oder Übergewicht ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose besteht.

Jede Frau ist anders, deshalb gilt es, immer eine individuelle Lösung zu finden!

Helfen pflanzliche Mittel bei Wechseljahrsbeschwerden?

Pflanzliche Mittel sind kein Ersatz für die Hormontherapie. Bei leichten Beschwerden und längerfristiger Einnahme können bestimmte Pflanzen und Kräuter jedoch Linderung schaffen.

  • Die Traubensilberkerze wird typischerweise zur Behandlung von Hitzewallungen eingesetzt. Bei gleichzeitig auftretenden Stimmungsschwankungen ist sie mit Johanniskraut kombinierbar.
  • Auch sibirischer Rhabarber kann sich für die Behandlung beider Symptome eignen.
  • Pollenextrakte, zum Beispiel aus Roggen, Mais, Waldkiefer und Wiesenknäulgras, werden einzig gegen Hitzewallungen eingesetzt.
  • Vitamin E kann ebenfalls bei Hitzewallungen helfen.
  • Ginseng verbessert das allgemeine seelische Wohlbefinden und kann daher auch die Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren lindern.

Darüber hinaus gibt es gegen Wechseljahrsbeschwerden unzählige weitere pflanzliche Produkte, deren Wirkung und Wirkungsweise jedoch nicht immer belegt ist. Zudem ist oft sehr wenig über die Nebenwirkungen bekannt. Auch bei der Anwendung pflanzlicher Mittel sollten Sie deshalb unbedingt Ihren Frauenarzt bzw. Ihre Frauenärztin einbeziehen.

Vaginalinfektionen

Bakterielle Vaginalinfektionen - mindestens einmal im Leben erwischen sie nahezu jede Frau. Bei einem vorübergehenden Ungleichgewicht der natürlichen Abwehrsysteme können sie von alleine wieder abklingen. Halten die Symptome allerdings an oder kehren sie nach kurzzeitiger Besserung immer wieder, ist es höchste Zeit für den Arzttermin.

Je nach Schwere der Infektion verschreibt der Frauenarzt ein spezielles Antibiotikum, das genau auf die schädlichen Bakterien abgestimmt ist. Durch das Medikament bessern sich die Symptome der Infektion recht rasch und man verspürt eine deutliche Verbesserung der quälenden Symptome. Trotzdem muss es so lange weiter genommen werden, wie es der Arzt verordnet hat. Das gilt sowohl für Antibiotika in Tablettenform als auch in Salbenform. Nur so werden wirklich alle schädlichen Bakterien beseitigt.

Parallel zur medikamentösen Behandlung ist man selbst gefordert:
Die Ursachen für die Infektion müssen gefunden und abgestellt werden. Passiert das nicht, ist ein Rückfall schon nach wenigen Wochen oder Monaten wahrscheinlich. Oft sind alkalische Seifen, Duschgele, Intimsprays, Pflegemittel mit Düften oder Konservierungsstoffen oder auch häufiger Sex, Sexspielzeuge oder auch Sexpraktiken schuld daran, dass die Vaginalflora aus dem Gleichgeweicht geraten ist und sich die Erreger vermehren konnten.

Gleichzeitig gilt es, die durch Reizungen und schließlich auch durch Antibiotika zerstörte Vaginalflora zu regenerieren. Antibiotische Medikamente unterscheiden nicht zwischen „bösen“ und „guten“ Bakterien. Sie wirken gegen alle Keime, auch gegen die für den pH-Wert so wichtigen Laktobazillen der Vaginalflora. Am besten funktioniert die Regeneration mit speziellen Präparaten, die Milchsäurebakterien enthalten, zum Beispiel Gynophilus® Scheidenkapseln, die als Wochenkur oder - für eine nachhaltige Wirkung - auch über längere Zeit angewendet werden. Für Frauen, die bereits längere Zeit mit Rückfällen kämpfen, in der Schwangerschaft oder bei hormonell bedingter Scheidentrockenheit in den Wechseljahren, eignen sich die Kapseln auch sehr gut zur Dauerprophylaxe. Frauen, die sich in den Wechseljahren für eine Hormontherapie entscheiden, beheben das Problem damit ursächlich.

Gut zu wissen:

Die Gynophilus® Scheidenkapseln werden nicht eingenommen, sondern in die Scheide eingeführt, und lassen sich unkompliziert in die tägliche Pflegeroutine integrieren.

Pilzinfektionen (Vaginalmykosen) behandeln

An hartnäckigen Pilzinfektionen der Scheide ist in den meisten Fällen Candida albicans schuld.

Der Hefepilz siedelt sich im äußeren Genitalbereich an und löst unter anderem Juckreiz, Rötungen und ein höchst unangenehmes Brennen beim Wasserlassen aus. Man spricht dabei von einer Candidose. Anders als bei bakteriellen Erregern kommen bei der Behandlung so genannte Antimykotika zum Einsatz. Viele Präparate in Form von Cremes oder Scheidenzäpfchen sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Bei einer Candidose hilft der Wirkstoff Clotrimazol sehr gut. Die Cremes oder Zäpfchen werden entweder einmal als 1-Tages-Therapieprodukt oder an drei Tagen in Folge als 3-Tages-Therapieprodukt eingesetzt. Im Anschluss sollte die Regeneration der natürlichen Vaginalflora mit Milchsäurebakterien, zum Beispiel mit Gynophilus® Scheidenkapseln, unterstützt werden.

Nach einer antibiotischen oder antimykotischen Behandlung gibt nur noch wenig Krankheitserreger – aber auch wenig Milchsäurebakterien. Damit hat die Schleimhaut ihre Schutzschicht verloren und wird anfällig für neue Infektionen.
Gerade bei Pilzinfektionen kommt das sehr häufig vor. Bei bis zu 80% aller betroffenen Frauen tritt nach zunächst erfolgreicher Behandlung mit Medikamenten ein Rückfall auf.

Milchsäurebakterien in Verbindung mit der richtigen VIP-Pflege können das verhindern.

Gynophilus® Scheidenkapseln – Dezente Begleiter in allen Lebenssituationen.

Gynophilus® Scheidenkapseln sind kleine mit Pulver gefüllte Kapseln, die sich in der Scheide auflösen und natürliche Milchsäurebakterien freisetzen.

Der speziell auf den Schutz der Vaginalschleimhaut abgestimmte Bakterienstamm sorgt für einen optimalen pH-Wert, der die Schutzschildfunktion der Scheidenflora wieder aufbaut und zusätzlich Bakterien abwehrt.

Nach einer antibiotischen Therapie oder nach der Pilzbehandlung von Vaginalinfektionen sollte man die Kapseln zweimal täglich einsetzen. Bei längerem Einsatz und Prophylaxe reicht eine Kapsel. Ob man sie dann lieber tagsüber oder abends anwendet, muss jede Frau selbst herausfinden.

Die Handhabung ist sehr einfach und unkompliziert. Die Kapseln müssen nicht gekühlt werden und bieten so eine bequeme Lösung auch für unterwegs und auf Reisen. Gynophilus® gibt es nur in Apotheken; die Kapseln sind aber nicht verschreibungspflichtig. Eine kleine Packung enthält sieben Kapseln, die große 14 Stück.

Tipp: Besonders sanft funktioniert das Einführen, wenn man die Kapsel vorher kurz mit Wasser anfeuchtet. Die Kapselhülle löst sich dann auch besser und schneller auf.

Milchsäurebakterien – FAQ

Manche Produkte zur Vaginalanwendung enthalten Milchsäure, andere Milchsäurebakterien. Worin besteht der Unterschied?

Produkte mit Milchsäurebakterien sind in der Lage, die Scheidenflora gezielt aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Milchsäurebakterien gehören zu den natürlichen Besiedlern der Vaginalflora. Die Mikroorganismen produzieren auf natürliche Weise Milchsäure, die in der Vagina für das gewünschte saure Milieu sorgt. Mit jeder Applikation kann sich die Flora nachhaltig regenerieren.

Hilft es auch, wenn man Milchsäurebakterien in Nahrungsmitteln - zum Beispiel in Joghurt oder Sauerkraut – zu sich nimmt?

Milchsäurebakterien in Lebensmitteln können die Darmflora und somit die allgemeine Immunabwehr stärken. Die Vaginalschleimhäute können

auf diese Weise aber nicht direkt und wirkungsvoll mit Laktobazillen besiedelt werden. Das funktioniert am besten, wenn man spezielle Produkte mit Milchsäurebakterien wie zum Beispiel Gynophilus® Scheidenkapseln örtlich – also direkt an den Vaginalschleimhäuten – anwendet.

 

Entsteht durch Milchsäurebakterien ein unangenehmes Gefühl in der Vagina?

Im Gegenteil, es entsteht eher ein gutes Gefühl. Je nach Anwendung und Handhabung kann es zu einem leichten Ausfluss kommen, der aber nicht riecht und nicht färbt. Mit Slipeinlagen ist man auf der sicheren Seite.

Was passiert, wenn man nach der abendlichen Kapsel Sex hat?

Nichts worauf man sich speziell einstellen muss. Wenn die Kapsel aufgelöst ist, ist sie in der Vagina nicht mehr tast- oder spürbar. Eventuell kann allerdings die Haltbarkeit von Kondomen beeinträchtigt sein.

Kann man Gynophilus® auch ohne vorheriges Antibiotikum verwenden?

Grundsätzlich ist die Anwendung von Gynophilus® nicht begleitend oder anschließend an eine Therapie mit Antibiotika oder Antimykotika geknüpft. Auch zur Prophylaxe z.B. bei Neigung zu wiederholt auftretenden Vaginalinfektionen und in der Schwangerschaft kann man es ohne Bedenken verwenden. Wenn man allerdings Beschwerden hat, die sich durch Milchsäurebakterien nicht bessern, ist der Termin beim Frauenarzt ein Muss!

Kann man Gynophilus® während der Monatsblutung anwenden?

Während der Monatsblutung sollte man die Anwendung von Gynophilus® aussetzen.

Die häufigsten Erreger bei Vaginalinfektionen

Gardnerella vaginalis – Ein Bakterium, das am häufigsten für Vaginalinfektionen verantwortlich ist, Fachärzte sprechen dabei von bakteriellen Vaginosen. Infektionen können in die Gebärmutter aufsteigen und bei Schwangerschaft schlimmstenfalls zur Frühgeburt führen. Nachgewiesen wird das Bakterium durch einen Test beim Frauenarzt. Die wichtigsten Symptome bei einer Infektion: weißlich-grauer Ausfluß und ein unangenehm fischiger Geruch. Oft treten die Bakterien zusammen mit anderen Erregern auf.

Chlamydien – Das Bakterium kann neben den vaginalen auch andere Schleimhäute – zum Beispiel die Atemwege – befallen. Es gilt als besonders tückisch, da es bei einer Infektion oft nur geringe Symptome verursacht, die Folgen aber zur Unfruchtbarkeit führen können. Ausfluß, Juckreiz, Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen können auch in leichter Form Hinweise auf eine Infektion sein.

Mykoplasmen – die kleinsten der vermehrungsfähigen Organismen können jahrelang den Genitalbereich besiedeln, ohne dass es zu auffälligen Symptomen kommt. Wenn sie allerdings eine Entzündung auslösen, können neben der Scheide auch die Gebärmutter und Harnwege betroffen sein. Die Symptome sind meist Ausfluss und schlechter Geruch.

Bacteroides-Bakterien – sind Bakterien, die den Darm besiedeln. Meist werden sie durch falsche Hygiene, gemeinsam mit anderen benutzte Handtücher, Saunabesuche oder bei ähnlichen Gelegenheiten auf die Vaginalschleimhäute übertragen. Zu Symptomen wie Schmerzen, Brennen oder Ausfluss kommt es meist in Verbindung mit anderen Erregern.

Candida albicans – Ein Hefepilz, der 75% aller Pilzinfektionen verursacht. In geringer Menge zählt er zu den natürlichen Besiedlern der Vaginalflora. Kann er sich ungehindert vom Abwehrsystem vermehren, kommt es zu Infektionen. Die wichtigsten Symptome: Juckreiz, Rötungen, krümelig weißer Ausfluss.

Gut zu wissen:

Zur Therapie von Gardnerella vaginalis, Mykoplasmen, Chlamydien und Bacteroides-Bakterien wird ein Antibiotikum eingesetzt. Der Pilz Candida albicans wird dagegen mit einem Antimykotikum behandelt. Im Anschluss unterstützen Milchsäurebakterien, zum Beispiel Gynophilus®, die Regeneration der Scheidenflora und helfen Rückfälle zu vermeiden.

Beschwerden in der Schwangerschaft richtig vorbeugen und behandeln

Bei den meisten Kapriolen des Körpers in der Schwangerschaft hilft vor allem eins: Locker bleiben, positiv denken und sich Durchhänger oder die Gelüste auf Süßes oder Saures ganz einfach gönnen. Wenn durch bestimmte Beschwerden allerdings Leidensdruck entsteht oder sogar Risiken drohen, ist es höchste Zeit, etwas zu unternehmen.

Verstopfung – oft verbunden mit Bauchschmerzen und Völlegefühl. Auch wenn man sich am liebsten im Bett zusammenrollen möchte, oft kann man sich mit Bewegung helfen. Ein kleiner Spaziergang reicht oft schon aus, um die Verdauung in Gang zu bringen. Wichtig für die Darmfunktion ist zudem Flüssigkeit. Mindestens 2 Liter am Tag sollten es sein. Wenn man generell dazu neigt, wenig zu trinken, sollte man sich die „Tagesration“ morgens schon bereitstellen.

Bei hartnäckigen Beschwerden kann auch ein Abführmittel die Lösung sein. Vorausgesetzt, es enthält Wirkstoffe, die in der Schwangerschaft verträglich sind, wie zum Beispiel Bifiteral® . Der Sirup enthält präbiotische Wirkstoffe, die auf natürliche Weise die Darmfunktion unterstützen und die Verdauungsprodukte weicher machen. Gleichzeitig wird das natürliche Gleichgewicht der Darmflora wieder hergestellt und somit das Immunsystem des Körpers unterstützt.


Ein Darmverschluss in der Schwangerschaft ist selten, aber möglich. Wenn die Beschwerden unerträglich werden, der Erfolg beim Toilettengang ganz ausbleibt, sollte das schnellstens ärztlich abgeklärt werden. Im Zweifelsfall auch nachts.

Krampfadern/Thrombose – nicht immer kommt es bei Krampfadern zur Thrombose. Wenn es dazu kommt, ist es jedoch immer ein Notfall. Vorsorge ist deshalb oberstes Gebot: Um die Venen zu entlasten, möglichst nicht lange auf dem Fleck stehen oder über Stunden sitzen, sondern sich zwischendurch immer wieder bewegen. Regelmäßige Bürstenmassagen helfen auch bei „dicken Beinen“, viel Trinken – mindestens 2 Liter täglich – ebenfalls.

Wer zu Krampfadern neigt oder sogar schon einmal eine Thrombose hatte, sollte möglichst schon zu Beginn der Schwangerschaft mit dem Arzt über zusätzliche Maßnahmen reden. Kompressionsstrümpfe können die Thrombosegefahr erheblich verringern. Bei hohem Risiko kann während der Schwangerschaft gegebenenfalls auch Heparin zur Dauerprophylaxe sinnvoll sein. In diesen Fällen wird die Ärztin oder der Arzt abwägen, welche Anwendungsform und Dosierung eingesetzt werden muss, damit für die werdende Mutter und ihr Kind ein so geringes Risiko wie möglich besteht.

Vaginalinfektionen – In der Schwangerschaft ist man dafür besonders anfällig. Unbehandelt können sie zu Früh- oder Fehlgeburten führen. Wichtig ist deshalb auch hier die Prophylaxe. Richtige Intimpflege und Milchsäurebakterien helfen, die Vaginalflora im Gleichgewicht zu halten und können leichte Infektionen zum Abklingen bringen. Bei schweren Infektionen müssen mit dem Frauenarzt Nutzen und Risiko einer Behandlung mit Antibiotika bzw. Antimykotika abgewogen werden. Eine Anschlußbehandlung zum Beispiel mit Gynophilus® kann Rückfälle vermeiden.

Zehn goldene Regeln für die VIP-Pflege in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft ist man für Vaginalinfektionen besonders empfänglich. Der Grund: Der pH-Wert der Schleimhäute und die Vaginalflora verändern sich. Doch kann man sich mit einfachen Maßnahmen schützen.

  1. Nach der Toilette immer von vorne nach hinten wischen, niemals umgekehrt, sonst können Bakterien vom Darm in den Vaginalbereich übertragen werden.
  2. Den Intimbereich am besten nur mit lauwarmem Wasser und pH-neutralen Waschlotionen säubern. Alkalische Seifen, Duschgele, Intimsprays und Pflegemittel mit Düften oder Konservierungsstoffen können den pH-Wert der Schleimhäute in den ungünstigen Bereich verschieben.
  1. Gewaschene Hände, Einmalwaschlappen oder immer frische Baumwollwaschlappen zur Intimpflege verwenden. Bei feuchten Tüchern auf die Inhaltsstoffe achten. Oft sind Duft- oder Konservierungsstoffe enthalten, die die Schleimhaut reizen können.
  2. Scheidenspülungen sind – erst recht in der Schwangerschaft – ungünstig für die Vaginalflora.
  3. Vorsicht bei der Intimrasur: Viele Enthaarungscremes enthalten Substanzen, die die Vaginalflora reizen können. In Kosmetikstudios auf die Hygienemaßnahmen achten.
  4. Achtung auch in öffentlichen Toiletten oder Duschen. Wenn möglich den direkten Kontakt der Intimregion mit allen Flächen vermeiden und darauf achten, dass man keine Keime mit den eigenen Händen überträgt.
  5. Strumpfhosen und Unterwäsche mit Kunstfaser oder auch Slipeinlagen mit Kunststoff an der Rückseite können zu Wärme- oder Feuchtigkeitsstaus führen und sorgen somit dafür, dass sich schädliche Bakterien bzw. Pilze wohl fühlen und vermehren. Am besten ist Unterwäsche aus Naturfasern. Bei Slipeinlagen darauf achten, dass sie atmungsaktiv sind.
  6. Auch Reibung reizt die Vaginalflora: Ungünstige Nähte in der Kleidung und alles, was im Verlauf der Schwangerschaft zu eng geworden ist und scheuert, weglassen.
  7. Produkte mit Milchsäurebakterien verwenden. Sie helfen den pH-Wert der Vaginalschleimhäute wieder in den Normalbereich zu bringen und machen sie damit widerstandsfähiger gegen schädliche Bakterien. Die Milchsäurebakterien bilden außerdem einen Schutzschild, der die Anheftung von Krankheitserregern an die Schleimhaut erschwert. Entsprechende Produkte zur einfachen örtlichen Anwendung, z.B. Gynophilus® Scheidenkapseln, gibt es rezeptfrei in der Apotheke und online bei Versandapotheken.

Das Wichtigste:

Beobachten Sie sich gut. Bei Verdacht auf eine Infektion sollten Sie den Termin beim Frauenarzt nicht hinausschieben.

Körper & Psyche

"Warum hast du in letzter Zeit immer so schlechte Laune?“ Wenn sich Stimmungsschwankungen nicht mehr abschütteln lassen, sollte man das Familienklima und die guten Beziehungen im Freundes- oder Kollegenkreis nicht länger strapazieren.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um an sich zu denken und das Leben zu pflegen. Die Kinder sind aus dem Haus? Wunderbar, nutzen Sie die neu gewonnene Freiheit für all das, was bisher zu kurz gekommen ist: Lesen, Reisen, Sport, Konzerte oder Ausstellungen besuchen und ganz wichtig: Die Partnerschaft neu entdecken. Wer die neuen Lebensspielräume nutzt, kann die Liebe wieder viel unbeschwerter genießen - anders als mit 30, aber genauso beglückend.

Natürlich sind unsere Lebensläufe unterschiedlich. Die einen sind in der

Lebensmitte auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, andere auf dem Weg dorthin. Doch auch die Frauen, die nach längerer Pause wieder neu anfangen, haben viele Pluspunkte. Schließlich haben sie im Leben schon einiges geschafft und sind gelassener als früher. Die Erkenntnis, dass sich für jedes Problem eine Lösung findet, lässt sich nur durch Lebenserfahrung gewinnen und ist für Arbeitgeber, aber auch bei einer neuen selbstständigen Tätigkeit, eine wichtige Kompetenz.

Kleine Veränderungen können dabei für zusätzlichen Schwung sorgen: Eine neue Frisur, eine neue Haarfarbe, ein neuer Kleidungsstil oder endlich die Wand aus der Küche reißen und Freunde zum Essen an der neuen Theke einladen. Entdecken Sie das Leben neu - aber ohne sich dabei unter Stress zu setzen.

Die besten Tipps gegen Stimmungstiefs

Sport. Wer sich bewegt, regt die Ausschüttung der Glückshormone Serotonin und Dopamin an, gleichzeitig werden Stresshormone abgebaut. Also runter vom Sofa, wenn die Stimmung im Keller ist. Ein Sport-Kurs sorgt gleichzeitig für neue Kontakte.

Besser Essen. Nicht der Verzicht auf Zucker oder Schokolade macht die gesunde Ernährung aus, sondern die Vielfalt und die Lust auf hochwertige Lebensmittel: Frisches Gemüse vom Markt, statt aus dem Kühlregal. Wichtige Proteinlieferanten wie Fleisch, Geflügel und Milchprodukte gezielt beim Biobauern, statt beim Discounter kaufen und schon die Zubereitung genießen.

Gut schlafen und erholt aufwachen. Das wichtigste dabei: Für Ruhe und Dunkelheit im Schlafzimmer sorgen – zur Not mit Ohrstöpseln und

Schlafbrille. Geräusche setzen uns unter Stress und Licht verringert die Ausschüttung von Melatonin, das Hormon, das uns müde macht. Außerdem: Abends nicht zu spät und zu üppig essen, sonst ist der Stoffwechsel mit der Verdauung beschäftigt, statt sich zu regenerieren und für den nächsten Tag wieder neue Kräfte zu sammeln.

 

Wenig Alkohol und möglichst gar nicht rauchen. Die Östrogenproduktion reagiert sehr empfindlich auf Alkohol und Nikotin, besonders in Kombination. Bei durchfeierten Nächten sinkt der Spiegel rapide in den Keller. Schlechte Laune am nächsten Tag ist vorprogrammiert.

Und: Den richtigen Frauenarzt oder die richtige Frauenärztin finden. Experten des Fachs wissen genau, ob Hormone das Richtige für Sie sind, um den Stimmungsschwankungen zu entkommen und die Psyche wieder in Balance zu bringen.